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Zwölfe hat

Zwölfe hat's geschlagen

Preußler, Otfried / Kreitz, Isabel

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: Thienemann

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783522184649

Inhalt

Dreimal dreizehn Geschichten aus der Welt der Sagen warten darauf, von ihrem magischen Bann befreit und gelesen zu werden. Geschichten von schaurigen, spannenden und geheimnisvollen Begebenheiten, von Schätzen und ihren Hütern, von Hexen und Zaubermeistern, von armen Seelen und Geisterspuk.

Bewertung

Dieses Buch enthält ca. 16 kleinere Geschichten und 3 etwas längere, die in 3 Gruppen eingeteilt sind. Sie haben ein bisschen seltsame Namen wie z. B. "Was mir Gott hat zugedacht" oder "Nicht mich, nicht mich". Es ist schwer, alle Geschichten zu erzählen, deswegen erzähle ich nur eine. Diese heißt "Vergiss das beste nicht". Eine arme Frau geht in der Neujahresnacht mit ihrem Baby spazieren. Da öffnet sich ein großer Felsen mit vielen Schätzen darin. Die Frau traut ihren Augen nicht. Da hört sie eine Stimme: "Vergiss das beste nicht. Du darfst alles nehmen, was du tragen kannst." Doch am Ende vergisst sie ihr Kind im Felsen. Diese Geschichte ist ein bisschen traurig.

Eigentlich sind viele Geschichten in diesem Buch traurig und sehr komisch und manchmal auch etwas grausam. Die Sprache ist auch ein wenig alt. Deshalb kam es mir beim Lesen so vor, als wäre ich auch ganz alt. Das Buch sieht schön aus und neben jeder der drei Geschichtengruppen ist unten auch ein Fingerkino abgebildet. Vielleicht ist das Buch besser zum Vorlesen geeignet, man kann jedes Mal eine einzige Geschichte lesen. Jede Geschichte hat ungefähr 2-3 Seiten. Dies hat mir nicht so gut gefallen, denn ich mag mehr Bücher, die eine lange Geschichte erzählen als viele kleine. Deshalb vergebe ich diesem Buch 4 Sterne.

 

Flavia Schmidt (10) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Grusel, Magie